Der Kulkiathlon wurde geschaffen, um Menschen zusammenzubringen, damit gemeinsam das Laufen gefeiert werden kann, in seiner Ursprünglichkeit. Das reine Laufen steht im Mittelpunkt, das Zusammensein ohne Ablenkung. Es bleiben Gespräche, Lachen, Fachsimpeln. Auch aus diesen Gründen ist die Zahl der Teilnahmen begrenzt. Damit sich alle kennenlernen, jede*r in Kontakt kommt, niemand im Abseits stehen muss oder sich unwohl fühlt. Die Zugehörigkeit und das Gemeinsame werden großgeschrieben. Es ist ein Klassentreffen, wenn man so will, mit dem Charakter eines Wettkampfes, der allerdings nicht über allem thront.




Alles das geschah am 07.06.2026 zum 4. Kulkiathlon. Es trafen sich 77 Teilnehmende, um den Kulkwitzer See zu umrunden, und bald eben so viele, die am Rand die Stimmung anheizten. In allen Bereichen konnte diese kleine Veranstaltung groß zulegen. Zum vierten Mal in Folge steht ein neuer Teilnahmerekord in den Büchern. Haben wir 2023 mit 27 Menschen auf drei Strecken begonnen, wird der Kulkiathlon immer beliebter. Auch war dieses Mal das Limit bereits im Vorfeld erreicht, so dass Plätze an die Warteliste vergeben werden mussten.









Hätten wir mehr Plätze vergeben können? Ja, hätten wir. Aber wir haben uns dieses Jahr entschieden, nur wenige Plätze nach der Anmeldefrist neu anzunehmen oder umzuschreiben. Denn auch für uns ist jede Ausgabe eine neue Herausforderung und beim 3. Kulkiathlon lief nicht alles so, wie wir uns das gewünscht haben.
Umso stolzer sind wir darauf, dass wir das, was 2025 nicht gut gelaufen ist, dieses Jahr in den Griff bekommen und für 2027 gute Voraussetzungen geschaffen haben.
Besonders Lob hat auch diesmal wieder der rein vegane Verpflegungspunkt erhalten oder man möchte bald sagen das “All-you-can-eat-Buffet”. Es blieben wenige Wünsche offen und die Beteiligung durch Spenden in Form von Kuchen war ebenfalls so groß wie nie. Hier gilt unser Dank allen, die sich im Vorfeld in die Küche stellten.





Neben dem konnte selbstverständlich auch eigene Verpflegung deponiert werden, was umfangreich in Anspruch genommen wurde.

Eine weitere kleine Änderung waren die Startzeiten der 72 Kilometer auf 07:00 Uhr und der 7,2 Kilometer auf 10:15 Uhr. Erstens, damit die lange Strecke eine Stunde mehr Zeit hat, im Kühlen zu laufen, zweitens, diese am Ende noch Support erhält, da mehr Anwesenheit ist, und drittens, damit im Start-Ziel-Bereich weniger Verkehr ist, wenn die ersten Zieleinläufe geschehen. Auch das war letztes Jahr ein Punkt, der uns nicht gefallen hat und welchen wir diesmal besser umgesetzt haben.
Das Wetter war auf unserer Seite und die Sonne meinte es mit denen, die sich auf der Strecke trieben, bald zu gut.
Pünktlich um 07:00 Uhr wurden die mutigen 72 Kilometer auf den Rundkurs entlassen, gefolgt von den 44, 22 und zu guter Letzt den 7,2 Kilometern. Für die Temperaturen hatten wir sehr wenig Ausfälle bzw. keine zu verzeichnen. Lediglich wurden Strecken gekürzt. Aber auch diese kommen in die Sonderwertung, erhalten Urkunden und Medaillen. Bei uns gibt es kein klassisches DNF. Auch der Zielschluss von 16:00 Uhr wurde leicht überschritten und wir begrüßten um 16:15 Uhr den letzten Finisher im Ziel, angefeuert von Support-Crew und Dagebliebenen.
Danach hieß es: zusammenbauen, einpacken, das Geschehene wirken lassen und das Adrenalin herunterfahren.







Wie oben schon erwähnt, stieg auch dieses Jahr die Zahl derer, die nicht selbst liefen, sondern als Verstärkung am Rand standen. Freunde, Familie, Starter*innen, die aus Gründen absagen mussten, ehemalige Teilnehmer*innen, die den Kulkiathlon schon gewonnen hatten, dieses Jahr aber selbst nicht starten konnten. So kam es auch, dass wir das Glück hatten, einen Fotografen zu haben, der Bilder von der Strecke machte, was sich in den Jahren vorher als schwierig erwiesen hatte. Ein großer Dank für diese fantastische Unterstützung.









Als Fazit können wir aus Sicht der Crew um die Veranstaltung nur ein positives ziehen. Viel bleibt nicht mehr zu sagen, außer ein großes Dankeschön auszusprechen für all die lieben Worte, die Umarmungen, Gesten, Nachrichten, für alle, die dieses Vorhaben Jahr um Jahr unterstützen, ob als Teilnahme oder in anderer Form.
Danke. Ihr seid der Kulkiathlon. Ihr seid Kulkiathlet*innen.

v.l.n.r: Mandy, Martin, Eric, Anja
Außerdem danken wir unseren Partnern: „Designmanufaktur – Nina Witte“ für die Medaillen und Pokale und „Mietze-Verleih“ für Bierzeltgarnituren, Pavillon und Stehtische.

Selbstverständlich dürfen auch Statistiken nicht fehlen.
7,2 Kilometer
| Stephan Amberg | Altenburg | m | 00:29:09 | 1. Mann / neuer Streckenrekord |
| Juliane Maerz | w | 00:39:23 | 1. Frau |
22 Kilometer
| Janine Krause | Kulki Runners | w | 01:52:44 | 1. Frau |
| Dominik Pocha | m | 01:38:52 | 1. Mann |
44 Kilometer
| Marco Laue-Kolhof | Chemnitzer LV Megware | m | 03:46:11 | 1. Mann |
| Luise Knöbel | LFV Oberholz | w | 03:42:25 | 1. Frau und Overall-Sieg |
72 Kilometer
| Frank Kotzerke | Einsiedler Skiverein | m | 06:32:54 | geteilter 1. Platz / Männer |
| Anett Fedler | LFV Oberholz e.V. | w | 07:14:26 | 1. Frau |
| Andreas Gutterau | m | 06:32:54 | geteilter 1. Platz / Männer |
Gesamte Ergebnisliste.
Jüngster Teilnehmer
Name: Darius
Verein: Kulki-Lauftreff
Strecke: 7,2 Kilometer
Jahrgang: 2015
Zeit: 00:45:04
Ältester Teilnehmer
Name: Hans-Dieter
Verein: LG Ultralauf
Strecke: 72 Kilometer
Jahrgang: 1952
Zeit: 06:37:46
Teilnahmen
- Teilnahme: 54
- Teilnahme: 16
- Teilnahme: 2
- Teilnahme: 5
Vereine mit den meisten Teilnahmen
Kulki-Lauftreff: 12
LFV Oberholz: 7
NIKA: 4
Gender
weiblich: 32
männlich: 45
Startende
7,2 km: 15
22 km: 31
44 km: 21
72 km: 10
Verpflegung
Kuchen: viele
Wasser: reichlich
ISO: genügend
Cola: massig
Bananen: ausreichend
Äpfel: unzählbar
Salzkartoffeln: alle
Fettbemmen: hinreichend
Fruchtmus: akzeptabel











































